Sieben Gründe, den Frühsommer auf dem Freudenberg zu begrüßen

1. „Der Laden brummt.“ Dieses Bild entstammt der Imkerei. Auch im Schloß und im Park Freudenberg brummen die Bienen wieder in ihrem Laden (Bienenstock), hinter dem Laden. Die Sonne wärmt, bestrahlt und „ruft“ sie zur Arbeit. Ihren Ab- und Abflug können unsere Gäste rund um die Uhr im großen Saal des Hauses, an unserem Bienenbus sowie an unserem Zeidelbaum bewundern. Bernhard Stichlmair, Leiter „Erfahrungsfeld Landschaft“, und Inox Kapell, seines Zeichens Schloß-Insektologe, laden – immer wieder sonntags – zu Bienen- und Insektenführungen ein.

2. Im „Botanischen Theater“ entwickelt sich die Inszenierung „Der unwiderstehliche Augenaufschlag von Calendula und Achillea“ gerade ganz von selbst. Ohne Regisseur. Helles Grün und zartes Weiß beleben die Bühne. Der würzige Duft des Muskatellersalbeis verströmt sich – und unser Gefühl für den nahenden Sommer wächst.

3. Elena und ihr Team haben den „Wald-Kiosk“ wiedereröffnet. Auf Russisch: Kio-osk - mit langem „o“. Und genauso schmeckt der Kaffee bei Elena: Als wäre er mit Wodka aufgegossen. Und für die Kinder gibt es hausgemachte Limo. Die heißt bei Elena „Bienenschmaus“.

4. Endlich wieder barfuß! Menschen von 2 bis 102 springen aus ihren Schuhen und Strümpfen, rauf auf den Barfußpfad, wandern auf einem Weg voller Herausforderungen. Über Stock und Stein, durch Wald und Wiese. Die Füße werden geknetet, gestreichelt, gezwickt und gezwackt. Und nachher gibt’s ein Fußbad – mit Kräutern.

5. „LAF JU GÖHTE“. Wir spielen Szenen aus dem „Faust“, machen in der Tragödie beschriebene Phänomene erlebbar: „Siehst du den schwarzen Hund durch Saat und Stoppel streifen? … Und irr ich nicht, so zieht ein Feuerstrudel auf seinen Pfaden hinterdrein.“ Im Prismenraum wird es gewahr. Und an unserer Schattenriss-Station wird klar, weshalb Goethe der eigentliche „facebook“-Erfinder ist.

6. Auf dem Freudenberg gibt’s Sommer-Frische für den Kopf, die Füße und das Herz. Die Herz-Station dazu ist die Camera obscura. Sie bringt ans Licht: Man braucht den Tapetenwechsel, den Perspektivwechsel. Mit Abstand sieht man die Dinge mit „anderen“ Augen. Das hilft in vielen Lebenslagen.

Und 7. Auf dem Freudenberg brennt immer ein Feuer. Seit Ostern im Herzen der frisch gestalteten FeuerWerkStelle. Von Hochsitzen aus lassen sich Flammen und Glut jetzt aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Selbstverständlich kann man nach wir vor auch ganz nah heranrücken, um die Kraft des Feuers zu spüren. Funken schlagen, Zunder geben und Feuerholz richten können unsere Gäste bei Feuerführungen, Feuerwerkstätten und Kindergeburtstagsfesten. Mitunter lesen wir auch Sagen und Märchen am Feuer vor.

Mehr: www.schlossfreudenberg.de