Stipendien für angehende Waldorflehrer weltweit
In ihrem aktuellen Spendenaufruf bitten die Freunde der Erziehungskunst um Spenden für Stipendien, um Menschen in aller Welt zu helfen, die Waldorflehrer oder Waldorflehrerin werden wollen. Eine Schule ist immer so gut wie ihre Lehrerinnen und Lehrer. Dieser zugegebenermaßen banal klingende Satz stimmt aber. Deshalb hängt der pädagogische Erfolg einer Schule immer davon ab, welche Lehrerinnen und Lehrer zur Mitarbeit gewonnen werden können und wie diese ausgebildet worden sind.
Bericht zur Aufführung des Zirkus „Zippel Zappel“
Am 26.05.2019 lud der Zirkus „Zippel Zappel“ der Freien Waldorfschule Oberberg e.V. zu seiner diesjährige Vorstellung „Cirque de Contraire“ ein. Dass es um Gegensätze und Kontraste ging, zeigte schon die Kulisse mit groß gezeichneten Motiven in Schwarz und Weiß. Ich bin schwarz und du bist weiß. Ich bin Nacht und du bist Tag. Können wir zusammen finden? Und: Was sind wir dann gemeinsam? Symbolisch für diese Fragen tauchten immer wieder zwei Kinder auf, eins schwarz gekleidet, das andere weiß.
Ein Fest für Hessen ein Fest für die Welt
Mit einem rauschenden Fest haben die hessischen Waldorfeinrichtungen am 15. Juni in und vor der Alten Oper Frankfurt 100 Jahre Waldorfpädagogik gefeiert. Von 11 Uhr morgens bis spät in die Nacht waren das ehrwürdige Gebäude und auch der Opernplatz ganz in der Hand der Schulen. Diese nutzten die einmalige Gelegenheit, um nicht nur sich selbst zu feiern, sondern sich nach außen zu zeigen als eine Bewegung, die trotz ihres einhundertjährigen Bestehens...
Bis zu 100.000 Unterrichtsstunden absolvieren SchülerInnen bis zu ihrem Abschluss. Eine Menge Zeit, die leider noch immer zu wenig genutzt verstreicht. Lehrer, Bildungsexperten, sogar Hirnforscher fordern immer lauter eine Wende von der Defizit- zu einer Potenzialkultur. Ihr Credo: Nur wenn die Vielfalt der Kompetenzen zur Geltung kommt, lassen sich die Herausforderungen der Zukunft meistern.
Uganda: Neues vom Green Light Forum
Der Wagen rumpelt über eine rote, staubige, schmale Piste. Dann geht es nicht mehr weiter. Wir steigen aus und laufen auf Trampelpfaden durch Mais- und Hirsefelder an Bananenstauden vorbei. Der Schweiß klebt auf dem Rücken, ich erfreue mich an meiner Wasserflasche. Nach ca. zehn Minuten Fußmarsch kommen wir an ein kleines Haus, gebaut aus Ständerwerk mit Lehmausfächerung.
Das soziale Spiel, in das alle so vernarrt sind
Die Schülerin Greta Thunberg ist zum Gesicht einer jungen Protestbewegung zur Rettung des Planeten geworden. Dass sie das Asperger-Syndrom hat, macht ihre Botschaft nur noch nachdrücklicher. Seit ihrem von vielen Jugendlichen nachgeahmten ‹Schulstreik für das Klima› und ihrer berühmt gewordenen Rede an der UN-Klimakonferenz in Katowice gilt die sechzehnjährige Schwedin Greta Thunberg als Galionsfigur der Klimaschutzbewegung und als einer der einflussreichsten Teenager des Jahres 2018 (‹Time Magazine›).
Auf dem Weg in einen neuen Lebensraum oder wie Ideen auf dem Boden ankommen
Am 1. Juli 2019 bezieht die erste Bewohnerin der neugegründeten Raum Helios Gemeinschaft in Bad Harzburg ihr Apartment. Alle Beteiligten freuen sich darüber, dass nach 5-jähriger Planungsphase und 1-jähriger Bauphase nun das Leben auf das Gelände und in die Gebäude einzieht. Auch einige Mitarbeiter werden in die Häuser mit einziehen und feste Bezugspersonen und Ansprechpartner sein.
Diese Arbeit beeindruckt und berührt mich. Gesehen habe ich die Performance durch Alexander Seeger Ende April an der Alanus Hochschule in Alfter, zusammen mit Gästen, Kolleg/innen und Studierenden. Von außergewöhnlicher Qualität durch ihre Transparenz und Offenheit war auch das Werkstattgespräch und die Demonstration des gemeinsamen Forschungsprojektes von Mattke und Seeger. Hier nutze ich die Gelegenheit zu erklären, wie und warum mich diese Arbeit angeregt hat.