UNESCO zeichnet Freie Interkulturelle Waldorfschule Mannheim aus
Die UNESCO-Kommission hat die Freie Interkulturelle Waldorfschule in Mannheim als vorbildliches Beispiel für zukunftsfähige Bildung ausgezeichnet. Die Auszeichnung als „Projekt der UN-Dekade für nachhaltige Entwicklung“ wurde am 20. Februar auf der didacta in Köln an die Vertreter der Schule vergeben. An der Interkulturellen Waldorfschule im Mannheimer Stadtteil Neckarstadt-West werden 300 Schüler aus 33 verschiedenen Nationen unterrichtet. In diesem Herbst feiert sie ihr zehnjähriges Bestehen.
Absurde Rhinozeritis an der Waldorfschule
„Ich bin der letzte Mensch. Ich werde es bleiben bis zum Ende! Ich kapituliere nicht!“ Mit dieser Kampfansage endeten zweieinhalb Stunden „absurdes Theater“ der 12. Klasse der Freien Waldorfschule Erftstadt, das am 1. und 2. Februar 2013 zur Aufführung kam. Die 23 Schülerinnen und Schüler hatten sich mit ihrem Regisseur Johannes Dullin für die Erarbeitung eines Theaterklassikers im Rahmen ihres Schauspielprojekts entschieden.
Armut steigt sogar im reichen Stuttgart
„In allen deutschen Großstädten ist ein Anstieg des Anteils der Menschen, die armutgefährdet sind, zu verzeichnen. Sogar das reiche Stuttgart ist davon nicht ausgenommen, hier gab es zwischen 2005 und 2011 sogar eine der höchsten Steigerungsraten. Dies ging aus einer Veranstaltung mit dem Thema „Armut in der reichen Stadt? - Soziale Teilhabe in Stuttgart“ hervor, die Ende Januar in der Stuttgarter Leonhardskirche stattfand. Sie ist auch Schauplatz der traditionsreichen „Vesperkirche“.
Phänomenologische Unterrichtskonzepte stehen an Freien Waldorfschulen im Zentrum der naturwissenschaftlichen Bildung der Schülerinnen und Schüler. Für das Fach Physik konnten diese Konzepte in den letzten Jahren durch zahlreiche Projekte vertieft, ausgebaut und bis auf Hochschulniveau weiterentwickelt werden.
Inklusion als fortwährende Entwicklungsaufgabe
Die Einrichtungen der Waldorfpädagogik in Deutschland stellen sich der Herausforderung der Inklusion und wollen ihre Lebens- bzw. Unterrichtsformen an deren Erfordernisse anpassen. Dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention) soll so Rechnung getragen werden. Vom 20. bis 22. September 2013 findet ein großer gemeinsamer Kongress zur Inklusion in Berlin statt.
Imker bringen Bienensterben ins Kanzleramt
Die Problematik des Bienensterbens ist bis ins Kanzleramt vorgedrungen. Thomas Radetzki, Vorstand des ökologischen Imkerverbands Mellifera e. V. aus Rosenfeld im Zollernalbkreis, und Manfred Hederer, Präsident des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes, übergaben am 16. Januar eine Liste mit rund 175.000 online gesammelten Unterschriften für eine bienenfreundlichere Agrarpolitik und führten im Anschluss ein ausführliches Gespräch mit Stefan Schulz, Leiter des Referats für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, bei dem es um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Auswirkungen neuer Pestizide auf die Bienen und zur Sicherheit der Agro-Gentechnik ging.
Neues Weiterbildungsprogramm
Mut zur Kreativität, soziale Kompetenz und flexibles Denken sind zentrale Voraussetzungen für innovative Ideen im Beruf. Das Weiterbildungszentrum Alanus Werkhaus in Alfter bei Bonn bietet auch 2013 zahlreiche künstlerische Kurse und Weiterbildungen für die berufliche Professionalisierung an, welche die Teilnehmer zum Blick über den eigenen Tellerrand anregen.
In der titelgebenden Erzählung von Hans Erich Nossack (1901-1977) beschreibt dieser die Geschichte seiner Annäherung an „diesen Anderen“, der oft dicht hinter ihm steht, immer mit einer kleinen Pause reagiert, und sogar in den Augen anderer Menschen entdeckt werden kann. „Dieser Andere“ ist von veränderlicher Größe aber ist er auch da, wenn der Autor sich seiner nicht bewusst ist?